Einfach erklärt #3: Der Fonds

Okay, Aktie und Anleihe haben wir in vorangegangenen Artikeln geklärt. Nur logisch, dass wir im dritten Teil nun herausfinden möchten, was ein Fonds ist. Das ist auch chronologisch sinnvoll, da ein Fonds [franz., gesprochen „Fong“] sich aus Anleihen und Aktien zusammensetzen kann. Und da bietet er uns eine ganze Menge an Vorteilen!

 

Für eine direkte Anlage in einzelne Aktien oder Anleihen sollten wir uns jeden Tag über die Finanzmärkte informieren. Eine gute Auswahl erfordert viel Fachwissen und Erfahrung. Viele Menschen haben weder Zeit, die entsprechende Fachkenntnis, noch Lust, sich mit dieser komplizierten Materie auseinanderzusetzen. Das ist nicht schlimm, denn wir können einfach das Wissen verschiedener Experten und deren Unternehmen nutzen und ihnen die Auswahl überlassen. Wir nutzen einfach einen Fonds.

 

Das Prinzip eines Fonds ist einfacher als angenommen. Eine Gesellschaft [Fonds-gesellschaft] aus Experten [Fondsmanager] überlegt sich, in welchen Bereich oder in welche Produkte sie investieren möchte. Möglich sind Aktien, Anleihen oder aber auch Immobilien. Auch in Schiffe oder sogar Flugzeuge kann investiert werden. Eine dieser Gesellschaften ist zum Beispiel unser Verbundpartner, die DekaBank mit Sitz in Frankfurt am Main.

 

Nun sammelt die Gesellschaft Geld von interessierten Anlegern, die eine Beteiligung/ Geldanlage beabsichtigen. Wir können als Anleger also ein kleines Stück der gesamten Summe [Fondsanteil] für die Investitionen stellen. Das Fondsmanagement investiert nun das Geld aller Anleger in die verschiedenen Produkte bzw. Bereiche, die es vorher ausgesucht hat. Wir können uns „zurücklehnen“ und bequem die Entwicklung der Investitionen verfolgen.

 

Dabei profitieren wir neben dem Fachwissen der Fondsmanager auch durch die breite Streuung der Investitionen. Risiken werden ebenso gestreut, wenn in zahlreiche Anlagen unterschiedlicher Bereiche und Länder investiert wird. Marktschwankungen einer bestimmten Branche oder eines Bereiches betreffen dann nur einen Teil unseres Fonds. Das Prinzip der Risikostreuung kennen wir auch aus anderen Bereichen. Bekämen wir 100,- € und sollten auf Fußballergebnisse wetten, würde wir unser Geld sicher auch eher auf mehrere Spiele verteilen als den gesamten Betrag auf eine Mannschaft zu setzen.

 

Je nach Art des Fonds erhalten wir nun regelmäßig die vom Fondsmanagement erzielten Überschüsse als Ausschüttung. Es ist auch möglich, die erzielten Gewinne direkt wieder in weitere Fondsanteile zu investieren, was unser Stück vom Kuchen stetig erhöht.

 

Das tolle an Fonds ist, dass man sich selbst überlegen kann in welche Bereiche man gern investieren möchte. Für fast jeden Geschmack gibt es einen entsprechenden Fonds. Ob man auf Immobilien, Märkte, etablierte Unternehmen oder völlig neue Branchen setzen möchte, eine passende Fondslösung lässt sich finden. Unsere Kundenberater helfen Ihnen bei der Auswahl an Wertpapieren gern weiter.

 

Eine kurze Zusammenfassung zum Prinzip eines Fonds sehen Sie hier:

 

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