Sparkasse Mittelsachsen  

Rochlitzer Bürger gründen vor 175 Jahren eine Sparkasse

von Indra Frey am in Aktuell, Allgemein, Sparkasse

Einer der ältesten und bedeutendsten Sparkassen-Standorte Mittelsachsens feiert heute Jubiläum. Am 11. Januar 1843 konnten die Rochlitzer Bürger ihre Sparkasse eröffnen. Damit legten sie den Grundstein für 175 Jahre erfolgreiche Sparkassengeschichte. Über Generationen hinweg pflegten die Rochlitzer Sparkassenmitarbeiter die Idee der Gründungsväter: Den Menschen „eine Gelegenheit […] verschaffen, ihre Ersparnisse auch im Einzelnen sicher […] unterzubringen.“ (Paragraf 1 der ersten Sparkassen-Ordnung aus der Gründungszeit)

 

Bereits in das Jahr 1838 fallen Initiativen der Stadträte, in Rochlitz eine Sparkasse einzurichten. Es sollte jedoch noch bis zum 4. November 1942 dauern, bis die erste Sparkassen-Ordnung erstellt war. Zum Jahresende 1842 lagen alle Genehmigungen vor und der Sparkassenbetrieb konnte beginnen.

 

Die Sparkasse in Rochlitz gehört zu den 30 ältesten Sparkassen-Standorten in Sachsen. Sie ist gleichzeitig nach Freiberg und Augustusburg/Oederan die drittälteste Filiale der heutigen Sparkasse Mittelsachsen.

 

Eine bedeutende Kreissparkasse:  Ende des 19. Jahrhunderts entstanden die ersten Ideen, die verschiedenen Sparkassen der einzelnen Städte und Ortschaften in einer Filialstruktur zusammenzuführen. Rund um Rochlitz entstand so im frühen 20. Jahrhundert eine bedeutende Kreissparkasse mit Hauptsitz in Rochlitz. In den 90-er Jahren hatte sie neun Filialen.

 

Sparkasse heute: In Rochlitz sind derzeit sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die finanziellen Anliegen der Kunden da – als persönliche Ansprechpartner direkt vor Ort. Die Sparkasse hat ihren Sitz in der Bismarckstraße 14.

 

 

Weitere Informationen rund um die Geschichte der Sparkassen in Sachsen finden Sie im Sparkassengeschichtsblog des Historischen Archivs des Ostdeutschen Sparkassenverbands.

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