Alltag eines Sparkassen-Azubi … im Medialen Vertrieb #1

„Spannend ab dem ersten Tag“

 

Mit diesem Slogan werben die Sparkassen deutschlandweit für eine Ausbildung zur/zum Bankkauffrau/-kaufmann. Ich berichte hier über meinen Alltag in der Sparkasse Mittelsachsen vom Einsatz in unterschiedlichen Bereichen und werde diese Behauptung auf die Probe stellen.

Heute: Der Mediale Vertrieb.

 

In meinem ersten Lehrjahr unterstütze ich die Kollegen vorrangig in der Filiale am Service. In einem späteren Artikel werde ich darüber nochmal ausführlicher berichten. Was ich aber schon verraten kann, am Schalter werden auch Online-Banking-Verträge abgeschlossen. Solche Verträge werden im Medialen Vertrieb bearbeitet. Der Mediale Vertrieb ist sozusagen das Herzstück aller digitalen Lösungen der Sparkasse. Und ich durfte die Kollegen in der Abteilung bereits unterstützen.

 

Was macht der Mediale Vertrieb?

 

Ein kleines Team von Spezialisten ist gefragt, wenn es um die Themen Online-Banking, technische Hotline, Firmenkundenbetreuung, Paymentlösungen, Vor-Ort-Betreuung oder fachliche Schulungen geht.

 

 

Die technische Hotline ist ein Kerngebiet des Medialen Vertriebs. Zu Stoßzeiten klingelt das Telefon ununterbrochen: Kunden mit Fragen zu ihrem Online Banking; Fragen aus Filialen, wenn der Kunde besondere Wünsche zu seiner Online-Banking-Eröffnung äußert oder Kunden, die Hilfe im Umgang mit ihrer Finanzsoftware (S-Firm, Star-Money, Sparkassen-App´s) benötigen. Man muss auf Alles vorbereitet sein!

Speziell im Bereich Paymentlösungen werden Firmen- und Geschäftskunden rund um den elektronischen Zahlungsverkehr beraten. Lösungen aus einer Hand für Software und dazugehörige Sicherungsmittel, Kartenterminals, Kassen- und Shop-Systeme sowie Bezahlmöglichkeiten im Internet – zum Beispiel paydirekt.

Die Mitarbeiter des Medialen Vertriebes unterstützen die Kunden per Telefon, per Computer und gegebenenfalls vor Ort.

In Schulungen werden zudem die Mitarbeiter der Filialen regelmäßig bestens vorbereitet, um als Ansprechpartner für Sie vor Ort zu diesen Themen „fit“ zu sein!

Was genau ist jetzt meine Aufgabe?

 

In erster Linie zuhören, lernen und aktiv sein. Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, was hinter den Kulissen passiert. Äußert ein Kunde am Schalter mal Probleme bezüglich seines Online-Bankings, hat man jetzt das entsprechende Hintergrundwissen, was vorgefallen sein könnte und wer der beste Ansprechpartner dafür ist.

Im Grunde gibt es drei Wege der Wissensvermittlung:

Erstens: Theorie in Kombination mit aktiver Beobachtung. Sprich, man schaut den Kollegen über die Schulter und macht sich Notizen, stellt Fragen und probiert dann mal selber.

Zweitens: Bearbeitung von Aufträgen, indem man sich zu einem gewissen Thema beliest, dann nochmal Fragen erörtet und das Ganze im Team diskutiert.

Drittens: Learning by Doing – man bekommt das nötige Handwerkszeug, um sich anhand von Demo-Konten in den verschiedensten Programmen ausprobieren zu können. Das ist meiner Meinung nach die beste Methode, um die Verfahrensweisen verinnerlichen zu können.

Mit ein wenig Fleiß und konzentriertem Zuhören konnte ich aus dieser Abteilung sehr viel für meinen Arbeitsalltag mitnehmen. Es hat sich definitiv gelohnt!

Wie geht es weiter?

 

Nun geht’s erstmal wieder in die Filiale. Ihr hört bald wieder von mir, wenn das nächste spannende Themengebiet ansteht.

 

Ihr interessiert euch für eine Ausbildung zur/zum Bankkauffrau/-kaufmann, habt aber noch offene Fragen, wie zum Beispiel „Wie verläuft der Eignungstest?“ oder „Was zieh ich bei der Bewerbung an?“ bzw. „Worauf kommt es an?“ – hierzu gibt es bereits hilfreiche Artikel im Blog. Einfach auf den jeweiligen Begriff klicken und Ihr gelangt direkt zum Artikel.