Freiberger Ratsarchiv erhält historisches Stammbuch eines Gymnasiasten

Freiberger Ratsarchiv erhält historisches Stammbuch eines Gymnasiasten

 

Das Ratsarchiv der Stadt Freiberg freut sich über einen interessanten Neuzugang. Ein kleines, in Leder gebundenes Büchlein begeisterte in den vergangenen Tagen nicht nur die Historiker, sondern auch Gymnasiasten des Freiberger Geschwister-Scholl-Gymnasiums.

 

Theodor Gottfried Brause, Gymnasiast und späterer Lehrer in Freiberg, hatte es 1787 als so genanntes Stammbuch angelegt und bis 1799 geführt. Es enthält weit über 100 Eintragungen verschiedener Persönlichkeiten aus seinem Umfeld, darunter Mitschüler am Gymnasium, Lehrer, Rektor und Konrektor des Gymnasiums, Studienkollegen aus Leipzig und Wittenberg sowie Professoren und Rektoren dieser Universitäten.

 

Die Stiftung für Kunst und Kultur der Sparkasse Mittelsachsen ermöglichte es, dass die Stadt das Buch in einer Auktion ersteigern konnte. Jetzt werden die Eintragungen erforscht. Sie sind in Deutsch, Latein, Altgriechisch und Französisch abgefasst. Auch ein Notenblatt und Zeichnungen sind enthalten. Bei der Auswertung können sich auch die Schüler in thematischen Projekten einbringen und damit Einblick in ein persönliches Zeitdokument eines Freiberger Gymnasiasten erhalten, der vor mehr als 200 Jahren lebte.

 

Im Bild: Dirk Helbig, stv. Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Mittelsachsen überreicht das Büchlein im Freiberger Ratsarchiv an den Oberbürgermeister der Stadt Freiberg, Sven Krüger, und die Archiv-Leiterin, Dr. Ines Lorenz (v. li.). Foto: Dr. Volker Bannies

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