Neue Bäume für den Freiberger Stadtwald.

Neue Bäume für den Freiberger Stadtwald.

 

Die extreme Trockenheit der vergangenen Jahre und der Befall durch Borkenkäfer haben auch dem Freiberger Stadtwald zugesetzt. So sind mittlerweile größere Flächen an Baumbeständen im Wald verschwunden. Mehr als einen Hektar möchte die Stadt Freiberg nun in einer gemeinsamen Aktion, zum Beispiel mit dem Staatsbetrieb Sachsenforst, aufforsten. Rund 2.000 Setzlinge kommen im Hospitalwald wieder in den Boden. Gepflanzt wird eine Mischung verschiedener Arten, die sich gut dem Klima anpassen können.  Mit dabei sind etwa Stieleichen, Bergahorn, Weiß- und Nordmanntannen sowie Kiefer und Pinselkiefer.

 

Oberbürgermeister Sven Krüger, Baubürgermeister Holger Reuter und Dirk Helbig vom Vorstand der Sparkasse Mittelsachsen (Foto: v. re. n. li.) pflanzten Anfang November 2020 die ersten Stecklinge. Die Stiftung für Soziales und Umwelt der Sparkasse Mittelsachsen unterstützt die Pflanzaktion mit einer Spende.

 

Eigenes Stiftungsprojekt unterstreicht hohe Bedeutung.

 

Die Stiftung hilft mittelsächsischen Kommunen seit diesem Jahr mit einem eigenen Projekt bei der Schaffung kommunaler Baumbestände. Damit will sie sich nachhaltig dafür einsetzen, zum Beispiel folgende Vorhaben zu ermöglichen:

 

  • Begrünung kleinerer Flächen mit Bäumen, die bereits eine entsprechende Wuchshöhe aufweisen
  • Setzen kleiner Stecklinge auf größeren Flächen, die aufgeforstet werden
  • Maßnahmen zur Stärkung des lokalen gesellschaftlichen Lebens, z. B. das Anlegen von Grünlagen mit neuen Bäumen für alle Neugeborenen

 

Neben Freiberg haben in diesem Jahr auch Oberschöna, Lichtenberg und Lunzenau eine entsprechende Förderung der Sparkassen-Stiftung erhalten.